Wenn Du auch in Zukunft in einem Staat leben möchtest, der nicht dem Überwachungsstaat aus "1984" gleicht, und/oder Du möchtest, dass weiterhin jede(r) Software entwickeln und vertreiben kann, gibt es verschiedene Möglichkeiten, sich zu engagieren. wir möchten Dir diese fünf Organisationen empfehlen:
If you don't want to live in a state à la "1984" and you want that development and distribution of software should remain legal for everyone, then you have different possibilities to get into the act. We would like to recommend these five organisations:
Im Bereich der Distributionen ist (das auf Ubuntu 12.04 LTS basierende) Linux Mint 13 hinzugekommen. Anders als bei Ubuntu kommt aber nicht Unity als Standarddesktop zum Einsatz, sondern der Desktop Mate, der eine Fortsetzung von Gnome 2 darstellt, oder der Cinnamon-Desktop, der auf Basis von Gnome 3 eine gewohnte Arbeitsumgebung (inklusive Startmenü) bietet. Neben diesen Vorteilen besitzt Linux Mint 13 von Haus erweiterte Multimediafähigkeiten.
Für die Ubuntu-Benutzer gibt es aber auch etwas Neues: Die Paketquellenliste "precise+Xorg-updates" enthält neue Grafikkartentreiber u.a. für aktuelle Intel-Grafikkarten. Zusätzlich werden bei der Installation von Debian, Ubuntu und Linux Mint diverse weitere Firmware-Pakete installiert, damit spezielle Hardware sofort funktioniert.
Die m23-Oberfläche hat ihr erstes umfangreiche "Face-Lifting" erhalten sowie das neue Thema "Fresh Blue" (zu finden unter "Server-Einstellungen" → "Theme wählen") hinzubekommen. Neben der kompletten Überarbeitung bzw. Neugestaltung gibt es jetzt im Kontrollzentrum eines jeden Clients die Möglichkeit, sich das aktuelle BASH-Skript auszugeben (z.B. zur Fehleranalyse). Neu ist auch die Option, die Pakete eines Clients in eine Offline-Paketquelle zu sichern und gleichzeitig die Liste der auf diesem Client installierten Pakete in einer Paketzusammenstellung zu speichern. Mit dieser Option kann der komplette Softwarestand eines Systems "eingefroren" und unabhängig von der ursprünglichen Paketquelle installiert werden. Hierbei wurden auch die internen Funktionen zum Verwalten und Erstellen von Paketquellen auf die API 2.0 umgestellt und der dazugehörige Paketquellen-Architekt überarbeitet.
Die Unterstützung des Raspberry Pi als m23-Serverplattform startete ursprünglich als "Spaßprojekt", läuft aber jetzt so stabil, daß Ihr den 'Pi' für kleine Umgebungen, bei denen nicht viele m23-Clients gleichzeitig installiert oder anderweitig administriert werden sollen, verwenden könnt. Damit dies funktioniert, mußte der m23-Server an Debian Wheezy (das zum dem Zeitpunkt noch nicht fertig war) angepaßt werden, was sich als relativ leicht herausstellte. Bis auf eine Stelle sind die Anpassungen auch Wheezy- und nicht Raspberry-Pi-spezifisch. Ein paar Abstriche müßt Ihr bei dieser Minimallösung aber machen: So funktioniert die Virtualisierung auf dem m23-Raspberry-Pi-Server nicht und auch das m23 development kit (MDK) kann nur eingeschränkt genutzt werden. Die m23-Funktionen der Weboberfläche stehen aber wie gewohnt zur Verfügung.
Alles was Ihr braucht, um sofort loszulegen, ist ein Raspberry Pi (Modell B), eine (mindestens) 8 GB große SD-Karte und das m23-Server-Image zum Schreiben auf die SD-Karte. Näheres dazu gibt es im Installationsleitfaden.
"Unter der Haube" hat sich natürlich auch wieder einiges getan: So z.B. die Aktualisierung der m23-Bootmedien, die jetzt den Linux Kernel 3.2.38 und BusyBox 1.21.0 verwenden. Hier wurden ebenfalls diverse Firmware-Pakete hinzugefügt. In die m23 API 2.0 sind einige Erweiterungen wie die Klasse Cm23Admin eingeflossen, mit der die Administratoren des m23-Servers (inklusive Weboberflächen-Thema) verwaltet werden, oder der CObjectStorageManager, der PHP-Objekte speichert, damit diese auch außerhalb einer Session gesichert und wiederhergestellt werden können. Neu sind auch einige HTML-Funktionen, wovon einige AJAX verwenden. Abseits der Oberfläche und der eigentlichen m23-Funktionen enthält das MDK nun Menüpunkte zum Erstellen und getrennten Verwalten von Release- und Entwicklerversion, zum Wählen der aktiven Version und zum Zusammenführen von beiden Versionen.
Natürlich dürfen auch die Korrekturen nicht fehlen, wobei zwei aufgrund der Trennung von Release- und Entwicklerversion bereits in das Release eingeflossen sind. Die eine Anpassung war nötig, da sich die Skripte in den Ubuntu-LTS-Kernel-Paketen so geändert hatten, daß keine automatische Installation mehr möglich war. Die andere korrigiert die GPG-Signatur der m23-Installationspakete.
Die neue Version ist als Update über die m23-Oberfläche, via APT, als ISO zum Brennen der m23-Serverinstallations-CD, als vorinstallierte virtuelle Maschine oder als Raspberry-Pi-Image-Datei (die drei letzteren in der Downloadsektion zu finden) erhältlich.
Viel Spaß!
2013 findet der Berliner Linuxtag vom 22. bis 25. Mai auf dem Berliner Messegelände statt. Wir freuen uns, dass unsere Bewerbung um einen Ausstellungsstand auch in diesem Jahr erfolgreich war und wir Euch so wieder live die neuesten Entwicklungen in unserem Softwareverteilungssystem m23 zeigen können.
Zu unserem Stand wird an dieser Stelle noch nichts verraten - es sei nur soviel gesagt: Es wird neben den rein technischen Informationen auch wieder ein Gewinnspiel mit Preisen von getDigital.de geben ;-)
Neben dem m23-Stand - und denen der anderen Aussteller - wird auf dem Linuxtag natürlich noch einiges andere geboten ;-) So sind unter anderem Vorträge, Workshops, ein Rootcamp, der Business- und Behördenkongress, der Open-IT Summit, LPI-Prüfungen und die LinuxNacht in Planung. Den aktuellen Planungsstand erfahrt Ihr hier.
Falls Ihr Euch vorab noch etwas über m23 informieren möchtet, empfehlen wir Euch den Vortrag von Hauke Goos-Habermann über m23 im OpenSource-Forum auf der Cebit 2013. Diesen könnt Ihr Euch hier ansehen (es sind auch jede Menge lustiger Folien dabei :-)). Eine Liste der weiteren, als Videos verfügbaren Vorträge aus dem OpenSource-Forum findet Ihr auf der Webseite des Linux-Magazins.
Viel Spaß!
Natürlich gibt es auch dieses Jahr einen m23-Vortrag auf der CeBIT, der aber erstmals auf "großer Bühne" stattfindet. Den Vortrag mit dem Titel "Linux-OS und Software installieren und managen mit m23" halte ich am 9.3.2013 (Samstag) um 13.00 Uhr auf dem Open Source Forum (Halle 6, Stand F02).
Außerdem soll dieser (und die weiteren Vorträge) live unter streaming.linux-magazin.de übertragen werden und anschließend aus dem Video-Archiv abrufbar sein. Das soll Euch aber nicht davon abhalten, zahlreich zu erscheinen ;-)
In meinem Vortrag geht es unter anderem um die Implementierung von m23-Funktionen und um einen Ausblick auf zukünftige Entwicklungen. Als Beispiel eines m23-Einsatzes stelle ich außerdem ein aktuelles Schulprojekt vor, bei dem die Administration der über 200 Klassenrechner mittels m23 durchgeführt wird.
Neben dem m23-Vortrag gibt es natürlich noch weitere Vorträge (z.B. den von Klaus Knopper, der direkt vom meinem stattfindet) ;-) Informationen zu allen Vorträgen gibt es unter "Freie Offene Software Open Source - Programm - CeBIT" bzw. direkt als PDF.
Ich würde mich freuen, mich mit Euch vor oder nach dem Vortrag oder am Mittwoch, an dem ich quasi als "Privatperson" die CeBIT besuchen werde, auf der CeBIT zu treffen. Meldet Euch aber bitte vorher bei mir (z.B. über "Nachricht an Entwickler" auf m23.sf.net), damit ich die Termine koordinieren kann ;-) Wer bis jetzt noch keine CeBIT-Karte hat, kann sich bei mir melden. Vielleicht habe ich ja noch eine übrig ;-)
Viel Spaß und vielleicht sehen wir uns auf der CeBIT!
Nachdem Weihnachten nun endgültig vorbei ist, findet Ihr das Skript unseres Linux/OpenSource/freieMedien/m23-Adventskalender inklusive aller Grafiken und Türchentexte in einem kompakten Archiv. Wenn Ihr in diesem Jahr einen eigenen Web-Adventskalender basteln möchtet, so könnt Ihr Adventskalender.tar.bz2 herunterladen und als Basis nehmen :-)
In der m23-Mercurial-Versionsverwaltung finden sich nun die zwei neuen Zweige m23-devel und mdk-devel. Diese enthalten die Entwicklerversionen von m23 bzw. dem MDK. Mit der neuen Trennung zwischen stabilem und Entwicklungszweig ist es nun leichter möglich, neue Funktionen im Entwicklerzweig zu implementieren und gleichzeitig den produktiven Zweig bis zur nächsten Veröffentlichung zu pflegen.
Die Installationsleitfäden (Deutsch und Englisch) sind komplett (inhaltlich und gestalterisch) überarbeitet und enthalten nun ein neues Video zum Importieren und der Konfigurieren der "m23-Server VirtualBox Appliance".
Viel Spaß!
Die neue m23-Version 12.4 rock bringt eine IP-Verwaltung für Rechner und Geräte (z.B. Netzwerkdrucker) mit, die keine m23-Clients sind und kann nun auch m23-Clients in Subnetzen installieren und verwalten, die sich nicht im Subnetz des m23-Servers befinden. Neben diesen offensichtlichen Neuerungen gibt es natürlich auch Entwicklungen unter der Oberfläche. So habe ich damit begonnen, die objektorientierte m23-API 2 zu schreiben, die langfristig die alte API ersetzen soll. Für die m23-Hardware-Zertifizierung haben wir außerdem ein Skript (hwptool) entwickelt, das die Komponenten der zu zertifizierenden Systeme identifiziert und Tests durchführt. Zudem gibt es auch wieder eine Reihe von kleineren und größeren Änderungen und Neuerungen ;-).
Mit der IP-Verwaltung können Netzwerkeinstellungen an eine MAC-Adresse gekoppelt werden, sodaß das jeweilige Gerät die nötigen Werte via DHCP zugewiesen bekommt. Neben dem direkten Zuweisen können IPs innerhalb von Bereichen auch dynamisch (z.B. an Notebooks) verteilt und einzelne Einstellungen (z.B. Clientname, MAC) sowie Bereiche von IP-Adressen geblockt werden, damit diese von m23 nicht fälschlicherweise für m23-Client verwendet werden. Für die Unterstützung von Subnetzen wurde das Format der dhcpd.conf, die die Client-Einstellungen des DHCP-Severs enthält, angepaßt. Beim Aktualisieren des m23-Servers wird das Format automatisch konvertiert. Um das Netzwerkbooten und die weitere Administration in verschiedenen Subnetzen zu ermöglichen, wird auf den Routern ein DHCP-Relay benötigt, das die DHCP-Anfragen des m23-Clients an den m23-Server weitergibt und dessen Antwort wiederum an den m23-Client vermittelt. Die Funktionalität der IP-Verwaltung wurde durch das Hermann-Staudinger-Gymnasium beauftragt, das m23 für die Administration der weit über 200 Rechner einsetzt. Die Verantwortlichen für die IT-Strategie des Hermann-Staudinger-Gymnasiums, Andreas Reiser und Florian Prager: "Die mit m23 aufgesetzen Ubuntu-Desktops werden von Schülern und Lehrern in allen Fächern und in allen Klassenzimmern der Schule engagiert eingesetzt."
Die m23-API 2 umfaßt derzeit die Klassen CClient für das Verwalten von einzelnen m23-Clients und deren Eigenschaften, CClientLister für Erfassung aller m23-Clients und der Suche nach diesen, CIPRanges für die Behandlung und das Sperren von IP-Bereichen und die zwei grundlegenden Klassen CMessageManager für das Sammeln und Ausgeben von Hinweis-, Warnungs und Fehlernachrichten sowie CChecks zur Gültigkeitsüberprüfung von Eingabewerten. Die Funktionen der m23-API 2 werden bereits jetzt parallel zur alten API in m23 verwendet. Dies geschieht z.B. in der IP-Verwaltung oder bei der Client-Übersicht.
Damit wir eine "gleichbleibende Qualität" bei der m23-Hardware-Zertifizierung erreichen und nicht alle Punkte per Hand abarbeiten müssen, gibt es das hwptool, das einige Tests komplett bzw. halb-automatisch durchführt. So werden z.B. alle USB-Anschlüsse, optische Laufwerke, Grafikkarten oder die Festplatte auf Funktionsfähigkeit überprüft. Neben den grundlegenden Tests gibt es auch Lasttests, die feststellen, ob das System auch bei gleichzeitiger Auslastung von CPU, Grafikkarte, Arbeitsspeicher, Netzwerk und Zugriffen auf die Festplatte stabil läuft.
Neben den größeren Neuerungen gibt es auch eine Reihe kleinerer: So kann nun das komplette Echtzeit-Protokoll in einem neuem Fenster angezeigt oder heruntergeladen werden. m23-Clients können nun nicht mehr nur komplett zurückgesetzt werden, sondern es ist zudem auch möglich, alle Aufträge erneut auszuführen oder die Aufträge des Clients in den Status zurückzusetzen, den sie direkt nach dem Hinzufügen des Clients hatten. Aufgrund der linearen Abarbeitung der PHP-Skripte war es vorher nicht (oder nur mit großem Aufwand) möglich, Fehler- oder Nachrichtenkästen an beliebigen Stellen in der m23-Oberfläche zu positionieren. Die neue Funktion HTML_manipulateOutputBuffer ermöglicht jetzt eine nachträgliche Manipulation des Ausgabepuffers, um z.B. Fehler- oder Informationsnachrichten oben in der m23-Oberfläche einzubetten. Der Clientpartitionierung und -formatierungdialog besitzt nun ein weiteres Partitionierungsschema, das die Swappartition mit einer Größe zwischen 2GB und 4GB anlegt. Im Kontrollzentrum erscheinen kurze Informationstexte, wenn die Maus länger über einem Icon bleibt. Der Partitionierungs- und Formatierungsdialog verwendet nun ebenfalls jQuery für das Auf- und Zuklappen des Menüs und speichert die Position des Browserausschnittes, sodaß fast der Eindruck eines lokal installierten Programmes entsteht. Und zuguterletzt: Software-RAIDs können jetzt auch aus der m23-Oberfläche heraus gelöscht werden.
Natürlich dürfen auch Korrekturen nicht fehlen ;-). Eine sorgt dafür, daß die MAC-Adresse und die Paketproxy-Einstellungen eines Clients nachträglich verändert werden können ohne daß die Variablenfirewall Alarm schlägt. Das Skript m23-xorg-configurator.conf zum Einrichten von Xorg funktioniert nun auch auf Ubuntu 12.04 in allen getesteten Szenarien, indem es sich sofort beendet, wenn Xorg in der Version 1.11.3 oder höher gefunden wird. In diesem Fall wird keine xorg.conf geschrieben, was auf den getesteten Systemen auch nicht notwendig war. Auf Ubuntu sollten zudem auch die nötigen "locales" angelegt werden. Die grub-Installationsroutine wurde um eine Funktion erweitert, die im Fehlerfall sicherstellen soll, daß grub dennoch installiert wird. Pakete werden bei Debian und Ubuntu jetzt für alle Architekturen gesucht, die in der Paketquellenliste angehakt sind. Auch wenn bei den Distributionen selbst alle Pakete für alle unterstützten Architekturen vorhanden sein sollten, kann es vorkommen, daß z.B. in einer lokalen Paketquelle nur Pakete für eine Architektur, die von der Architektur des m23-Servers abweicht, vorkommen. Bei den vorigen m23-Versionen konnten diese Pakete nicht über die m23-Oberfläche gefunden werden. Bei einer Reihe von m23-Funktionen wurde die veraltete Syntax bei der Übergabe von Referenzvariablen angepaßt.
Die neue Version ist als Update über die m23-Oberfläche, via APT, als ISO zum Brennen der m23-Serverinstallations-CD oder als vorinstallierte virtuelle Maschine (die beiden letzteren in der Downloadsektion zu finden) erhältlich.
Viel Spaß!